Besondere Orte der Bestattung

Jeder geht auf seine Weise

Heute weiß man, dass eine letzte Begegnung mit der/dem Verstorbenen hilfreich sein kann, einen Verlust zu akzeptieren. Deshalb ermöglichen „Die Feuer­bestattungen“ sehr persönliche Feiern – auch am offenen Sarg – für einen ganz individuellen Abschied. So wie das Leben immer bunter und vielfältiger geworden ist, so werden auch Bestattungen immer fantasievoller. In der Bestattungskultur ist ein rasanter Wandel zu beobachten.

Jeder Mensch ist anders.
Alles ist möglich.

 

 

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War die/der Verstorbene spirituell orientiert, war sie/er religiös oder eher unkonventionell? Liebte sie/er klassische oder Popmusik, Heavy Metal oder Swing? War sie/er Motorrad­fahrer/-in oder Marathonläufer/-in, liebte sie/er Tischtennis oder ihren/seinen Garten? Würde sie/er humorvolle Worte schätzen oder lieber ihre/seine Verdienste gewürdigt wissen in einer letzten Rede? Oder soll alles still und einfach über die Bühne gehen? Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, einen Sarg oder eine Urne und die Trauerfeier außergewöhnlich zu gestalten.

Die/der Verstorbene kann vertraute Kleidung tragen und etwas, das ihr/ihm besonders lieb war, ein Foto, Motorradhandschuhe oder ihre/seine Lieblingsblume im Sarg mitnehmen. So wird die individuelle Persönlichkeit hervorgehoben und in der Art der Trauerfeier fortgesetzt. Das kann eine in der Tradition der Kirche gestaltete Feier sein oder auch eine bunte, laute Trauerfeier mit Rockmusik und Vereinsflagge, in Jeans und T-Shirt. Oder auch eine leise Zeremonie, mit meditativer Musik. Die Individualität der/des Verstorbenen kann durch Farben, Bilder, Musik, Rituale und eine einzigartige Urne ausgedrückt werden. Im Vordergrund stehen die Persönlichkeit der/des Verstorbenen, wie sie/er gelebt hat und ihre/seine letzten Wünsche. Eine nicht alltägliche Trauerfeier behält man bis ans Lebensende in Erinnerung. Und so auch die/den Verstorbene/n.

In Zusammenarbeit mit einem Bestattungs­unternehmen ihres Vertrauens stehen wir Hinter­bliebenen mit Rat und Tat zur Seite bei der Gestaltung des Abschieds und sorgen für entsprechend liebevoll gestaltete Räum­lichkeiten.

Es gibt viele Möglichkeiten

In der Erinnerung weiterzuleben ist eine schöne und auch tröstliche Idee. Denn wirklich tot ist man ja erst, wenn keiner mehr an einen denkt. Je individueller der Ort, an dem die Asche bestattet oder aufbewahrt wird, umso intensiver die Gedanken an die/den Verstorbene/n. Die Feuerbestattung eröffnet dafür viele persönliche Wege.

Die klassische Form der Urnen­bestattung ist ein Grab mit eigenem Grabstein. Wer nach seinem Tode keine Umstände mit Grabpflege hinterlassen möchte, der kann ein Urnengemeinschaftsgrab wählen. Es gibt inzwischen auf vielen Fried­höfen Urnenwiesen, in denen die Urnen an unbekannter Stelle beigesetzt werden. Angehörige können bei dieser Art der Bestattung meist nicht anwesend sein.
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Die Beisetzung in einem Kolumbarium, auch Urnenwand oder Urnennische genannt, wird immer gefragter. Die Urnen werden in vorbe­reitete Fächer eingestellt, oft hinter Glas, sodass man das Fach individuell gestalten kann.

Naturverbundene Menschen finden den Gedanken tröstlich, in den Kreislauf der Natur zurückzukehren, indem sie im schützenden Wald bestattet werden. Ein Baum ist dabei das Grabmal, das von den Hinterbliebenen besucht werden kann. Der Wald im Lauf der Jahreszeiten wird zu einem erfahrbaren Symbol für das Werden und Vergehen.

Viele Menschen wählen eine See­bestattung, weil sie sich dem Element Wasser verbunden fühlen. Ur­sprüng­lich See­leuten vorbehalten, kann heute jeder das Meer als letzte Ruhestätte wählen. Die Asche wird in einer speziellen Seeurne nach Seemannsbrauch dem Meer übergeben.

Natürlich kann man sich auch sehr spektakulär vom Leben verabschieden, indem man einen Teil seiner Asche in einer Mini-Urne durch einen Satelliten in den Weltraum schießen lässt und so eins wird mit dem Universum. Mit Pauken und Trompeten kann man auch als Feuerwerk am Himmel verglühen oder mit einem Heißluftballon zum Himmel emporsteigen, um seine Asche von oben verstreuen zu lassen. So ein besonderer Schlussstrich ist aber nur im Ausland möglich. Wir informieren und beraten Sie gern.

 Unbedenklich vom Sarg bis zur Urne

Die Vorstellung, mit unserem Leichnam die Umwelt zu belasten, behagt den wenigsten Menschen. Schließlich hinterfragen wir auch zu Lebzeiten längst, was wir am Körper tragen, woraus es hergestellt ist und wo es produziert wurde. Warum sollte das im Grab anders sein? Immer mehr Menschen wünschen sich eine in jeder Hinsicht umweltverträgliche Bestattung.

Die Nachfrage nach Ökoprodukten steigt. Wir beraten Sie gerne.
Es gibt Särge aus Weidenruten, Bambus oder Bananenblättern, Wäsche aus Naturfasern und Urnen aus vergänglichen Naturmaterialien. Seebestattungsurnen lösen sich im Wasser ohne schädliche Rückstände auf.
Etwas ganz Besonderes sind die sogenannten Memento Pieces-Porzellanskulpturen zum stil­vollen Gedenken für diejenigen, die ein privates Erinnerungsstück an eine/einen Ver­­­storbene/n zu Hause haben möchten. Ein Teil dieser Symbolfiguren enthält als Bei­mi­schung eine Kleinstmenge Asche der/des Ver­stor­benen. Das farbige Porzellanrund der beiden Skulpturmotive verwahrt die Asche, die in einem speziellen Verfahren in Porzellan gebunden und mitgebrannt wurde.

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